Interview · 2017
Ein Gespräch mit Charlie Munger (Michigan Ross, 2017)
Sechs Jahre nach seinem ersten ausführlichen Michigan-Ross-Gespräch setzte die Hochschule den damals 93-jährigen Munger erneut vor die Kamera — eine Alumni-Veranstaltung von 2017, aufgezeichnet in Los Angeles, wo er lebte. Das Gespräch dauert über eine Stunde und behandelt die beständigen Munger-Themen — was ein Unternehmen wirklich gut macht, warum Wesensart über reine Intelligenz siegt, die wenigen Fehler, die ansonsten fähige Menschen zugrunde richten, und wie ein junger Mensch tatsächlich eine Laufbahn aufbauen sollte — mit der Direktheit, die mit zunehmendem Alter nur noch wuchs.
Warum es sich lohnt. Es ist ein sauberes, abendfüllendes Interview aus seiner Spätzeit, in dem Munger Raum bekommt, seine Gedanken zu entfalten, statt in Soundbites zu antworten. Im Vergleich mit dem Michigan-Gespräch von 2011 zeigt es, wie wenig sich seine grundlegenden Ratschläge änderten und wie viel schärfer er darin wurde, sie zu formulieren.
Das verlinkte Video ist das Michigan-Ross-Gespräch. Für mehr in derselben Richtung siehe die Veranstaltung an der University of Michigan von 2011 und das Caltech-Gespräch von 2020.